Artikel: textintern, Ausgabe 27, Seite 3

textintern_Seite3: Siehe insbesondere letzter Absatz im Artikel über das Gastromagazin 'Saveurs'.
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Interview: new business, Ausgabe 26/11, Seite 44 f.

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Hier nur der Text:

Positive Bilanz nach dem ersten Jahr

 

Vor einem Jahr hat die Life! Magazin GmbH, Hamburg, das britische Hochglanzmagazin 'Food and

Travel' als Lizenzausgabe nach Deutschland, Österreich und in die Schweiz geholt. Ein Wagnis, das sich aus heutiger Sicht gelohnt hat. Denn der Titel mit dem einzigartigen Mix aus Gourmet- und Reisethemen konnte sich im deutschsprachigen Markt fest etablieren.

 

Geholfen hat dabei auch das Renommee der Originalausgabe. In Großbritannien erscheint 'Food and Travel' immerhin schon seit 14 Jahren und hat im internationalen Markt einen entsprechend hohen Bekanntheitsgrad. 2008 wurde zudem eine türkische Lizenzausgabe gelauncht, und für Ende 2011 ist ein Start in Mexiko geplant.

 

Die deutsche Version erscheint alle zwei Monate zum Copypreis von 5,90 Euro – bei einem regelmäßigen Umfang von 132 Seiten. Verleger Rolf Coppenrath zieht nach dem ersten Jahr eine positive Bilanz. Der Kioskverkauf plus Abo erreiche fünfstellige Verkaufszahlen, und der qualifizierte Sondervertrieb (ca. 30.000 Exemplare) in der First- und Business-Class namhafter Airlines, in ausgewählten 4- und 5-Sterne-Hotels sowie über Lesezirkel spreche die Leserschaft zielgenau an. Dabei bleibe das Abo-Geschäft Kernziel der Marketing- und Vertriebsmaßnahmen für das Food- und Reisemagazin.

 

Beim Sondervertrieb über Hotelketten wie Hilton oder Design Hotels sowie Airlines wie Emirates, British Airways, Swiss und Air Berlin habe sich gezeigt, dass die Gäste die Lektüre sehr schätzen und das Heft gern auch mitnehmen. Die verkaufte Auflage beziffert Coppenrath auf insgesamt knapp 50.000 Exemplare. Die Druckauflage beträgt 70.000 Exemplare. Der Anzeigenpreis liegt bei 8.900 €.

 

Die Leserschaft von 'Food and Travel' ist überwiegend weiblich: Laut einer Befragung zur Ausgabe 1/2011 sind 68 Prozent der Nutzer Frauen, vor allem im Alter von 30 bis 49 Jahren. 70 Prozent verfügen über ein Haushaltseinkommen von 3.000 Euro und mehr. Vor allem besser Gebildete greifen zu dem Magazin: 69 Prozent der Leser haben Fachhochschul- oder Hochschulreife und 53 Prozent ein abgeschlossenes Studium. Mit den Inhalten der Zeitschrift sind sie durchweg zufrieden. 92 Prozent der Nutzer geben dem Blatt die Note 1 oder 2. Coppenrath: "Wir sind nach unserem ersten Jahr hochzufrieden. Ich bin jetzt seit 30 Jahren im Zeitschriftengeschäft tätig. Aber was ich mit 'Food and Travel' erlebt habe, ist wirklich einzigartig. Auch das Anzeigengeschäft hat sich ganz hervorragend entwickelt. Nicht nur quantitativ, sondern auch qualitativ." Zu den Kunden zählen vor allem Unternehmen aus der Touristikbranche, Reiseveranstalter und hochwertige Hotels. Daneben aber auch Automobilhersteller wie Volkswagen und Biermarken wie Franziskaner.

 

Das Themenspektrum der Zeitschrift ist wie beim britischen Original in die drei Sektionen Food, Travel und Drink aufgefächert. Zwar übernimmt die Hamburger Redaktion einen Teil ihrer Storys aus England, aber die Themen werden an den deutschsprachigen Markt angepasst. Das betrifft sowohl die ausgewählten Reiseziele und Rezepte als auch den Schreibstil.

 

Chefredakteurin Anne Coppenrath erläutert: "Unser Stil ist wesentlich 'reportagiger' und manchmal auch essayistischer als der der britischen Kollegen." Ziel der Redaktion sei es vor allem, schöne Lesegeschichten zu schaffen, die dem Nutzer ein Gefühl für die beschriebenen Reiseorte vermitteln. Um diesen Anspruch dauerhaft zu gewährleisten, wurde eine Reihe fachkundiger deutscher Journalisten für die Bearbeitung der Texte eingespannt. Im Heft finden sich neben den längeren Strecken mit opulenter Optik auch kompakte Reise- und Food-News, wobei die Redaktion auch hier Wert darauf legt, nicht einfach aktuelle Pressetexte zu kopieren, sondern die Neuigkeiten selbst zu recherchieren und für ihre Leser aufzuarbeiten. Dazu gehören auch die exklusiven Insider-Hinweise in der Rubrik 'Geheimplätzchen', die die Leser in keiner anderen Zeitschrift finden. "Das sind Dinge, die wir selber kreiert haben", betont Anne Coppenrath. "Diese Geschichten kommen nicht aus England." Die aktuelle Jubiläumsausgabe enthält der sommerlichen Jahreszeit entsprechend u.a. Themen wie 'Grillen: die besten Rezepte mit Gemüse, Fisch und Fleisch', 'Saucenklassiker mal anders', 'Gourmet Traveller: Taiwan', 'Schlemmerroute: Hochschwarzwald' sowie Tipps für leichte Sommerweine. Darüber hinaus können die Leser zwei Reisen gewinnen – im Gesamtwert von 8.000 Euro. 'Food and Travel' wird darüber hinaus immer mal wieder durch ein aufwendiges 'Heft im Heft' ergänzt, das sich jeweils einem Schwerpunktthema widmet und dem Leser viel Nutzwert bieten soll. Hier ist für die Mitte August erscheinende Ausgabe 5/2011 (rechtzeitig vor der IAA in Frankfurt) das Thema 'Die schönsten Autorouten Europas' geplant – mit sieben Reisebeispielen von der Schweizer Seen-Tour bis zur Schloss-Tour an der Loire.

 

Interview: PresseReport, Ausgabe 02/2011, S. 14 ff.

PresseReport_Seite14-15
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Hier nur der Text:

Gourmet-Guide für globale Topfgucker

 

Appetitanregende Rezepte, fernweh-schürende Reiseberichte…Das neue Magazin FOOD AND TRAVEL hat alles im Gepäck, um zur neuen Leib- und Magenlektüre von Globetrottern und Gourmets zu werden.

Es war Liebe auf den ersten Blick: Auf einer Reise durch die Niederlande, in einem dieser

selten gewordenen Zeitschriftenläden, die in dicht gefüllten Regalen ausgefallene Magazin-Raritäten und exotische Zeitschriften aus den entlegensten Winkeln der Welt anbieten, entdeckten Anne und

Rolf Coppenrath ein Hochglanz-Heft, das sie – obwohl beide sich selbst als „Zeitschriften-Heavy User“ bezeichnen – noch nie zuvor gesehen hatten. FOOD AND TRAVEL lautete der Titel des englischsprachigen Magazins, und seine opulente Optik lockte so verführerisch, dass es sofort ins Gepäck wanderte. Wieder daheim in Hamburg angekommen, wurde die Neuentdeckung abends bei einem Glas Rotwein in Ruhe studiert. Das Heft hin- und hergereicht. Begeistert ein zweites Mal durchgeblättert. Bis Rolf Coppenrath irgendwann aussprach, was beide dachten: „So etwas müsste es auch bei uns in Deutschland geben“. Er schaute ins Impressum, rief den britischen Herausgeber an – und wenige Wochen später saßen beide im Londoner Verlagsbüro und verhandelten mit Gregor Rankin, dem Gründer von FOOD AND TRAVEL, über die Konditionen, das Magazin in Lizenz für den deutschsprachigen Raum herauszugeben.

 

Dass Anne und Rolf Coppenrath wiederum nur wenige Monate später über der ersten druckfrischen

deutschen Ausgabe die Gläser zum Zuprosten heben konnten, liegt an zwei Dingen: Erstens haben beide langjährige Erfahrung in der Verlagsbranche – er u.a. als Verlagsleiter bei Axel Springer, sie als Vollblutjournalistin, die das Handwerk von der Pike auf gelernt und zuletzt bei G+J Chefredakteurin von BRIGITTE YOUNG MISS war. Seit Mai 2002 sind die Coppenraths zudem Unternehmer: Die Life! Mediahouse! GmbH ist eine Anzeigenvermarktungsagentur u.a. für die Kinder- und ugendzeitschriften der Panini Verlags GmbH. Zweitens – und das ist wahrscheinlich viel wichtiger – steckt hinter der Entscheidung,FOOD AND TRAVEL zu launchen, keine kühl kalkulierende Marktforschung, um das Potenzial im Anzeigen- und Vertriebsmarkt auszuloten. Es gab keine Testversionen, keine vorsichtigen Leserbefragungen. Es gab schlicht und einfach nur die Lust am Blattmachen und die leidenschaftliche Überzeugung, dass die FOOD AND TRAVEL German Edition auch in Deutschland, Österreich und der Schweiz ihre Leser finden wird.

 

Reisen und Speisen – das passt nicht nur vom Wortklang her gut zusammen, schließlich gehören das Probieren fremdländischer kulinarischer Genüsse, das Mitbringsel-Shopping in kleinen Delikatessen-Läden und auf exotischen Märkten und die Suche nach dem „authentischsten“ Restaurant vor Ort für viele Reisende zu den größten Urlaubsvergnügen. Und auch die Zahlen sprechen dafür, dass FOOD AND TRAVEL seine Leser finden dürfte: 38 Prozent der Deutschen äußern laut der Marktforschungsstudie AWA 2010 ein ganz besonders hohes Informationsinteresse an den Themen „Urlaub und Reisen“; 31 Prozent an Kochen und Rezepten. Fast jeder zweite probiert beim Essen und Trinken gern neues, zwölf Prozent bezeichnen sich als Feinschmecker. Und eine repräsentative „Food-Typologie“ basierend auf Daten der Kommunikationsanalyse 2010 zeigt, dass fast jede fünfte Frau hierzulande als „passionierte Hobby-Köchin“ zu bezeichnen ist.

 

Diese Zielgruppen haben die Coppenraths im Visier: Genussfreudige, anspruchsvolle Leser, die gern und häufig reisen, gut und experimentierfreudig kochen und essen (gehen) – und sich diese nicht ganz preiswerten Leidenschaften auch leisten können. „Es gibt inzwischen eine wachsende Gruppe von Menschen, die sehr global leben“, erklärt Rolf Coppenrath. „Dazu gehören junge Leute, die z.B. im Ausland studiert oder gearbeitet haben und deren Freundeskreis sich über die ganze Welt verteilt ebenso wie Best Ager, die es sich gönnen, mehrmals im Jahr zu reisen und sowohl für die Kreuzfahrt oder Safari als auch für den Städtetrip oder den traditionellen Skiurlaub offen sind.“

 

FOOD AND TRAVEL bedient beide Interessenfelder mit opulent bebilderten Strecken, die sowohl zu kulinarischen wie auch geografischen Expeditionen einladen. Am schönsten in der Rubrik

„Aromen der Welt“, in der jeweils die Küche und die typischen Gewürze eines Landes im Mittelpunkt stehen. Den Einstieg in jeden der drei Magazinteile „Essen“, „Verreisen“ und „Trinken“ bildet ein Newsteil, der neue Produkte, Restaurants, Hotels oder Bücher vorstellt – und zwar nur das, was wirklich von der Redaktion getestet und für gut befunden wurde. „Uns ist ganz wichtig, bei unseren Tipps und Empfehlungen unabhängig zu bleiben“, betont Anne Coppenrath. „Das gilt für einen neuen Risotto-Reis, den uns die PR-Agentur des Herstellers in die Redaktion schickt ebenso wie für die Pressereise nach Hong Kong oder St. Moritz – wir fahren lieber auf eigene Kosten und erzählen den Lesern, was wir selbst entdeckt haben.“ Beiträge aus der britischen Ausgabe werden akribisch nachrecherchiert: „Wir überprüfen jede Adresse und kochen jedes Gericht nach“, berichtet die Chefredakteurin und schmunzelt: „Gelegentlich müssen wir die Rezepte unseren Ess- und Kochgewohnheiten anpassen – die Briten gehen mit Sahne, Butter und Zucker doch deutlich großzügiger um als wir.“

 

Über das Heft verteilt findet man nette kleine Delikatessen wie z.B. die Rubrik „Küchengeheimnisse“,

in der prominente Profi-Köche ihre ganz persönlichen liebsten saisonalen und regionalen

Spezialitäten verraten. Oder die „Geheimplätzchen“ mit Insidertipps für eine Region oder Metropole –

preisgegeben von einem „Local Resident“, der sich wirklich auskennt. „Da legt z.B. Sergey Logvinov,

der PR-Direktor aus dem Ritz-Carlton Moskau, den Lesern das ganzjährig geöffnete Freibad „Tschaika“ ans Herz, oder der Manager des Nam Hai Hotels in Hoi An, Vietnam, sagt, auf welchem romantischen Robinson Crusoe-Inselchen man noch unberührte Natur findet – unsere Geheimplätzchen abseits des Massentourismus findet man in keinem Reiseführer.“

 

Das Konzept geht auf: „Wir sind mit den Verkaufszahlen sehr zufrieden“, so Rolf Coppenrath. Vier Ausgaben sind bereits erschienen, jeweils 50.000 Hefte wurden an den Einzelhandel ausgeliefert. Auch im Pressehandel selbst hat FOOD AND TRAVEL schon Fans gefunden: „Die Rezepte in unserer

November/Dezember-Ausgabe haben eine Händlerin in Thüringen so begeistert, dass sie einen Koch engagiert hat, um die Gerichte nachzukochen – und zwar vor Ort im Geschäft und zum Verkosten

für die Kunden! Dazu wollte sie noch eine auffällige, hübsch inszenierte Zweitplatzierung aufbauen und bat bei uns um Dekomaterial – von dieser Aktionsidee war ich so beeindruckt, dass ich am Telefon glatt vergessen habe, nach dem Namen und der genauen Anschrift zu fragen.“, erzählt Rolf Coppenrath, und appelliert: „Liebe Händlerin, falls Sie das jetzt hier im PRESSE REPORT lesen – bitte melden Sie sich noch einmal bei uns, wir würden uns freuen!“

 

Gleichzeitig hat die Aktion die Coppenraths auf die Idee gebracht, selbst ein Händlergewinnspiel zu veranstalten. „FOOD AND TRAVEL kann von den Kunden natürlich nur entdeckt werden, wenn es am Point of Sale gut wahrnehmbar präsentiert und gezielt angeboten wird“, so Coppenrath. „Wir fänden es toll, wenn die Einzelhändler uns dabei aktiv unterstützen würden – schließlich ist FOOD AND TRAVEL mit seinem Preis von 5,90 Euro ein attraktives Objekt, an dem auch der Handel gut verdient.“ Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt: Ob man die Frühlingsfarben des März-Covers – lindgrün und zartpink – im Schaufenster wieder aufgreift, knallgrüne Papp-Erbsen über den Tresen kullern lässt, die Kunden bittet, ihr liebstes Heimweh-Rezepten aus der Kindheit (ein weiteres Heftthema) aufzuschreiben und die Sammlung nostalgisch an einer Wäscheleine im Verkaufsraum aushängt… alles, was Appetit auf FOOD AND TRAVEL macht, ist erlaubt!

 

Ausgabe 2 / 2012

Das Food-Cover finden Sie im Handel Das Food-Cover finden Sie im Handel
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